Welche Vorteile bietet das Martingale Roulette System?

Auch bei Glücksspielen ist es möglich, Strategien anzuwenden. Hierbei nutzt man verschiedene Systeme, die sich in zwei Kategorien einteilen lassen. Es gibt positive Wettsysteme und negative Wettsysteme: Bei positiven Wetten erhöht man den Einsatz nach einem Gewinn, bei negativen Wetten erhöht man den Einsatz jedoch nach einem Verlust.

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Was ist das Martingale Wettsystem?

Bei dem Martingale System handelt es sich um ein negatives Wettsystem. Hier verdoppelt man nach jedem Verlust seinen Einsatz. Erreicht man den ersten Gewinn, kann man die vorherigen Verluste ausgleichen. Profite macht man, indem Runden gewonnen werden. Das Martingale Wettsystem findet nur Anwendung bei Wetten mit nahezu 50/50 Gewinnchance. Dieser einfachen Mathematik folgt der Martingale Calculator.

Was ist der Ursprung des Martingale Systems?

Die Martingale Strategie nutzt binäre Optionen als Grundlage. Sie hat ihre Wurzeln im 18. Jahrhundert in Frankreich und begann als Strategie beim binären Münzwurf. Bei dem Kopf und Zahl Spiel verlor man, wenn man die Zahl erhielt. Der Verlierer verdoppelte seinen Einsatz also im nächsten Spiel. Dadurch sollten die Verluste ausgeglichen werden. Genau die gleiche Strategie verwendeten die Franzosen, als das Roulette in die Casinos von Paris kam.

Das Martingale Wettsystem – Funktioniert es?​

In der Theorie macht das Konzept Sinn, da man vorherige Verluste bei einem Gewinn auf einen Schlag ausgleichen kann. Auf lange Sicht gesehen steigt die Wahrscheinlichkeit gegen den Spieler – das liegt an der grünen Null, mit der das Haus einen Vorteil bekommt. Somit ist man immer etwas unter 50 Prozent Erfolgschance. Das größte Problem bei der Methode ist jedoch ein anderer Faktor.

Hierfür muss man nur einige Runden Pech haben und verlieren. Da man bei Niederlagen seinen Einsatz verdoppeln muss, werden die Einsätze sehr hoch. Es besteht die Gefahr, das Bankroll-Limit schnell zu erreichen. Wenn das passiert, hat man kein Geld mehr, um die Verluste bei einem Gewinn zurückzuholen. Aus dem Grunde ist das System bei erfahrenen Spielern nicht sonderlich beliebt.

Wie das Martingale Wettsystem genutzt wird

Das Spiel basiert auf einer binären Grundlage. Daher geht der Martingale Rechner davon aus, ca. 50 Prozent der Zeit richtig zu raten. Das macht die Regeln sehr einfach. Vor jeder Spielrunde entscheidet man sich für eine der zwei Wettmöglichkeiten. Eine weitere wichtige Entscheidung ist außerdem der Anfangseinsatz, der niedrig ausfallen sollte, da er bei Verlusten potenziell schnell ansteigt.

Bei welchen Casinospielen kann man das Martingale System nutzen?

Ein Beispiel des Martingale Systems im Roulette

Das Martingale System ist ideal auf das Roulette-Spiel abgestimmt. Natürlich muss man auf einfache Chancen setzen. Man hat sechs verschiedene Optionen, seinen Wetteinsatz abgeben zu können. Dabei muss man immer aus einem Paar wählen. Eine Möglichkeit sind die Farben Schwarz oder Rot. Die nächste Möglichkeit lässt Wetten auf gerade oder ungerade Zahlen zu. Die letzte Möglichkeit lässt Wetten auf niedrige (1-18) und hohe Zahlen (19-36) zu. Wichtig ist, dass es beim Roulette auch noch die Zahl Null gibt (beim amerikanischen Roulette gibt es darüber hinaus noch eine Dollpenull, was den Hausvorteil weiter ansteigen lässt).

Daher liegen die Erfolgschancen nicht ganz bei 50 Prozent. Hat man sich eine Option ausgesucht, kann das Spiel beginnen. In unserem Beispiel hat sich ein Spieler für die Farbe Schwarz entschieden. Der Wetteinsatz beträgt einen Chip. Rot erscheint und er verliert die erste Runde und damit den Chip. In der zweiten Runde setzt er nun zwei Chips auf Schwarz. Erscheint Schwarz tatsächlich, gewinnt er einen Chip in dieser Runde. Dieser Gewinn gleicht den Verlust der ersten Runde aus. Wäre aber anstelle von Schwarz die Farbe Rot erschienen, müsste in der dritten Runde auf 4 Chips erhöht werden.

Wird das Martingale System die Chancen verändern?

Glücksspieler suchen seit Jahrhunderten eine Möglichkeit, das Haus überlisten zu können und einen Vorteil zu erringen. Es ist jedoch wichtig, zu verstehen, dass die Gewinnchancen nicht verbessert werden können – zumindest bei reinem Glücksspiel, wo Können keine Rolle spielt. Dies gilt für jedes Wettsystem. Beim Martingale System ist es nicht anders. Die Statistik stellt sich sogar gegen einen, je länger man spielt.

Variationen im Martingale System

  • Großes Martingale System:

Diese Variante funktioniert fast genauso wie das Original. Man verdoppelt nach jedem Verlust seinen Einsatz. Doch zusätzlich legt man immer einen weiteren Chip. Man kann also von einer Verdopplung plus einem weiteren Chip sprechen. Damit eignet sich die Methode, wenn man das Original als zu langsam empfindet.

  • Rückwärts Martingale:

Nicht jeder Martingale Spieler will seine Strategie auf Verlusten aufbauen. Wer diese Martingale Alternative spielt, folgt dem positiven Wettsystem. Hier werden die Wetteinsätze nach jedem Sieg verdoppelt.

Zusammenfassung

Statistisch gesehen sind lange Sieges- oder Pechsträhnen weniger wahrscheinlich. Die Wechsel zwischen Gewinn und Verlust kommen häufiger vor. Wer jedoch mehrere Runden hintereinander verliert, kommt schnell an sein Bankroll-Limit.​ Das System eignet sich daher nicht als Langzeitstrategie. Die Martingale Erfahrungen zeigen, dass man aber bei kurzfristigen Spielen durchaus Erfolg haben kann.

Das Martingale System ist insgesamt jedoch eine risikoreichere Methode und verlangt ein größeres Bankrollbudget. Wer daher eine bessere Verlustkontrolle und mehr Sicherheit haben will, sollte sich unsere Erklärung des Paroli Systems anschauen.

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